Montag, 21. Juli 2014

"Die dumme Sache mit dem Mord"

Dieser Zeitartikel von 1980 hat viel mit meiner Schreiberei zu tun, obwohl ich erst 30 Jahre, nachdem ich ihn gelesen habe, mit dem Schreiben angefangen habe. Die direkten Auswirkung dieses alten Artikels wird mein Roman über den Pfalzgrafen Otto von Wittelbach und den Bamberger Königsmord sein. Handlungsablauf und Personen stehen, die ersten 30 Seiten auch, aber fertigschreiben werde ich ihn erst, wenn ich nicht mehr arbeite. Dieser Mord ist die Verbindung zwischen meinem Leben im Braunschweiger Land und meiner Heimatstadt Aichach. Ohne den Mord des Wittelsbachers am deutschen Gegenkönig Philipp von Schwaben, dem Sohn Kaiser Barbarossas, wäre der Welfe Otto, der Sohn Heinrichs des Löwen aus Braunschweig, niemals deutscher König und römischer Kaiser geworden.

Wartet ab, was ich draus mache - Königsmord in England - alle bedeutenden Literaten stürzten sich schon vor Jahrhunderten darauf.  -  Königsmord in Deutschland? So was tut man nicht!

http://www.zeit.de/1980/28/die-dumme-sache-mit-dem-mord

Freitag, 4. Juli 2014

Vincenz Müller

Es ist schon interessant zu entdecken, wer seine Wurzeln im Wittelsbacher Land hat. Wussten Sie, dass Vincenz Müller, Chef des Hauptstabes der NVA im Ministerium für Nationale Verteidigung und Stellvertreter des damaligen Innen- und späteren Verteidigungsministers Willi Stoph, gebürtiger Aichacher war?

Auf Vinzcenz Müller bin ich gestossen, weil seine Eltern in Aichach eine Gerberei besaßen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vincenz_Müller

Donnerstag, 3. Juli 2014

Oskar von Miller

Wer weiß denn, warum in Aichach die Oskar-von-Miller Straße nach dem berühmten Techniker, dem Gründer des Deutschen Museums in München, benannt ist? Meinte der Stadtrat, da haben wir einen Ingenieur und die anderen Straßen nennen wir nach Siemens, Bosch usw., oder gab es einen anderen Grund?

Hier haben wir die Antwort:

"Miller entstammte einer Familie aus dem oberbayerischen Aichach und war der Sohn des Erzgießers und Ersten Inspektors der Königlichen Erzgießerei in München, Ferdinand von Miller (1813–1887), und der Anna Pösl (1815–1890). Mit der Erhebung Ferdinand von Millers in den bayerischen erblichen Adelsstand am 12. Oktober 1875 wurden gleichzeitig auch seine Kinder in den Adelsstand erhoben. Oskar von Millers Bruder war der Erzgießer und Akademie-Direktor Ferdinand von Miller und der Chemiker Wilhelm von Miller."

http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_von_Miller

Dienstag, 1. Juli 2014

 Kaiser Ludwig der Bayer

In Welt-online steht ein interessanter Artikel über den ersten bayrischen Kaiser - "Ludwig der Bayer". Während seiner Regentschaft verlieh er 1347 Aichach, im selben Jahr wie München, das Stadtrecht.

Mehrfach besuchte Kaiser Ludwig IV in den Jahren zwischen 1286 und 1324 Aichach und das Wittelsbacher Land.

Er verzichtete für seine „lieben Bürger von Aichach“ auf die ihm jährlich zustehenden Steuern von 40 Pfund Münchner Pfennige, „die Uns jährlich zu geben sind von der gewöhnlichen Steuer von dem Markte, verbauen an eine Ringmauer um den Markt Aichach. Alsdann Uns die Mauer um den Markt verbauen wird, sollen sie fürbaß Uns noch Unserem Amtmann denselben Steuer gebunden sein zu geben.“ 

Sonntag, 22. Juni 2014

Jetzt wird es langsam ein Stadtrundgang - hier das Aichacher Rathaus.

Konrad Danhauser schrieb 1858: "Seit der Nutztheilung des Landes vom Jahre 1229 diente es oft zur Abhaltung von Landtagen. Im Ergegeschoße befand sich von jeher die Schrannenhalle, das Brodhaus, die Fleischbank, die Feuerlösch-Requisiten, die Stadtwage und einige Verkaufsläden. Im obern Stockwerk nahm früher das Rathszimmer des Magistrats den vierten Theil des Raumes ein; die andern drei Viertheile standen leer und wurden an den Jahrmärkten den Handelsleuten zur Benützung überlassen." Im Homunculus befand sich auch noch die Wachstube der Stadtwache und ein Kerkerraum im Rathaus.

Heute residiert dort Klaus Habermann, 1438 Chuntz Zellmeier. Bemerkenswert finde ich, das bei der letzten Wahl der Klaus Habermann als SPD-Kandidat in Aichach 74 % erhielt und der CSU-Kandidat nur 15%. Das ist in Bayern eher ungewöhnlich.



Freitag, 20. Juni 2014

Außen an der Spitalkirche befindet sich, neben der Gedenktafel von Ludwig im Barte von 1418, ein Gemälde. Das Einzige was ich bisher dazu herausfinden konnte war, dass es ein "Heldengedenken" darstellen soll. Um welche Helden oder welchen Krieg es geht, weiß ich nicht, auch nicht wie alt es ist. Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.


Dienstag, 17. Juni 2014

Außen an der Spitalkirche ist die abgebildete Gedenktafel  mit dem Wappen Herzog Ludwigs im Barte angebracht, der im Jahr 1438, in der Zeit in der Homunculus spielt, im Ingolstädter Herzogtum herrschte.

"Als man zalt von Crist gevord und in dem achzehenden jare hat herzog ludwig in Bayern und Grafe zu Mortani der konginn frankrich Bruder angefangen. und lid den zwinger umb die vest und die turn und die prugk und bayma uber die graben darnach den außeren Graben umb die Stat und die wasestuben in dem graben dazu die bere auf Der Statmaur Erhohern und decken lassen. Auch die polwerck vor den Toren machen lassen und vil ander nuezlicher paw an der vest und Stat Aichach pitt Got für sein Sel"
aus: Topographische Geschichte der Stadt Aichach und ihrer Umgebung von Konrad Danhauser Stadtpfarrer daselbst - München - 1858