Donnerstag, 26. Februar 2015

"Das Dorf Sulzpach und Müll Trenk"

Die Tränkmühle und Sulzbach wurden bereits im 12. Jahrhundert das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Zeichnung stammt aus dem Jahr 1632. Auf dem "Berg" liegt Obergriesbach und Schloß, wobei der Zeichner den Berg ziemlich übertrieben dargestellt hat.



Mittwoch, 25. Februar 2015

Alte Frau in Tracht in der Werlbergerstraße

Zu Zeiten des Badermeisters Simon Schenk war das Holzholen sicher genauso mühselig, wie für diese alte Frau in der Werlbergerstraße vor dem Oberen Tor ein paar hundert Jahre später. Und damals war der Wald aufgeräumt und es lag kein totes Holz herum, anderes Brennmaterial gab es nicht.


Mittwoch, 11. Februar 2015

Donnerkraut

Im Mittelalter wurde Schießpulver als Donnerkraut bezeichnet, wobei der Begriff Kraut im niederdeutschen Sprachraum für Pulver verwendet wurde. Der Begriff »Schwarzpulver« entstand erst später. Die Sage führt den Begriff auf den Franziskanermönch Bertold Schwarz aus Freiburg im Breisgau zurück. Wahrscheinlicher ist, dass der Name von der zermah-lenen, schwarzen Holzkohle herrührt.

In Augsburg hingegen nimmt man diese Erfindung für sich in Anspruch und schreibt sie dem Juden Daud Jusuf Al-Tiplisi (genannt Typsiles oder Tipsiles) zu. Er wurde wahrscheinlich 1279 in Haifa geboren und starb 1359 in Akkon. Augsburg hat er vermutlich vor oder nach dem Massaker an der jüdischen Bevölkerung am 22. November.1348 wieder verlassen.

Die bemalte Skulptur in der Hirnschen Kapelle von St. Anna stellt angeblich den Typsiles dar.

https://jhva.files.wordpress.com/…/head-with-green-turban-a…

Freitag, 6. Februar 2015

Kriegsende im Wittelsbacher Land

Am 28. April 1945 endete für die Aichacher Bürger, aber vor allem auch für viele Häftlinge im Aichacher Gefängnis, nach 13 Jahren das Tausendjährige Reich

An diesem Tag wurde die Stadt von amerikanischen Truppen besetzt. Nach Auseinandersetzungen zwischen Aichacher Bürgern und der SS wurde die Stadt kampflos übergeben. Eine Frau und ihre Tochter kamen im Verlaufe dieser Besetzung durch verirrte Kugeln ums Leben.


Donnerstag, 5. Februar 2015

Aichach

Kupferstich - ca. 1650

Man erkennt deutlich die Spuren die der Dreißigjährige Krieg, mit der dreimaligen Eroberung durch die Schweden und der Rückeroberung durch bayrische Truppen, hinterlassen hat. Aichach gewann nach diesem Krieg nie wieder die Bedeutung, die es vorher besaß.



Mittwoch, 4. Februar 2015

Stadtplan von Aichach aus dem Jahr 1858

Man findet auf diesem Plan viele Stätten wieder, die in beiden Romanen eine Rolle spielen. Im Inneren der Stadtmauer hat sich im Laufe der Jahrhunderte nur wenig geändert, da eine Ausdehnung des Stadtkerns nicht möglich war. Auf der Karte erkennt man auch den Verlauf des offenen Stadtbachs (heute: Griesbacherl) und den doppelten Ring der Stadtmauer. Der Wassergraben ist bereits zugeschüttet, dort befinden sich Gärten und Felder.

Quelle: Topographische Geschichte der Stadt Aichach von Konrad Danhauser - München -1858




Dienstag, 3. Februar 2015

Bäuerin in der Aichacher Tracht

Der Bauer sitzt hinten auf dem Fuhrwerk, so war des halt damals. Das Bild entstand auf dem Marktplatz vor dem Unteren Tor, im Hintergrund die Drogerie Miller mit einer Zapfsäule, die damals auch eine Shell-Tankstelle auf dem Marktplatz betrieb. Die Landwirte waren damals noch nicht auf Kraftstoff angewiesen, wie man sieht.


Montag, 2. Februar 2015

 Das einzige bayrische Frauengefängnis

Wenn man Aichach erwähnt, kennen nur wenige außerhalb der Region, den Ort. Sagt man, dass ist da, wo sich das einzige bayrische Frauengefängnis befindet, heißt es: Ach, daher kommst du!

Das Gefängnis ist heute ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor im Kreis. Die
1909 errichtete Justitvollzugsanstalt  besitzt auch eine Geschichte, für die sich aber nur wenige interessieren. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden dort viele bayrische Frauen aus politischen Gründen inhaftiert. Todesurteile wurden in Aichach wohl keine vollstreckt. Dennoch endete für über 350 Frauen im Jahr 1943 aus dem Gefängnis ihr Leben, nachdem sie auf einen Transport nach Auschwitz geschickt wurden.

http://www.km.bayern.de/epaper/LZ/EuP/2013_3/files/assets/basic-html/page62.html


Sonntag, 1. Februar 2015

 Herzogliche Burg zu Aichach

Schloß (Burg) Aichach ca. 1700 - wurde 1704 im Spanischen Erbfolgekrieg von englischen Truppen zerstört. Hier wurde die Gerberfamilie aus dem Homunculus eingekerkert und dort residierte im Jahr 1438 der herzogliche Richter und Pfleger Leonard Sandizeller.