Dienstag, 27. Mai 2014

Aichach vom Grubet aus - es stört der Kran vor der Stadtpfarrkirche und die Hochspannungsleitung, sonst hat man von da oben einen wunderbaren Blick.

Das Grubet, ein Waldgebiet mit seinen heute noch erkennbaren Gruben, ist ein Gebiet in dem im Frühmittelalter Eisenerz aus 3500 Schächten gewonnen und verhüttet wurde. Man kann dort im Wald wunderbar wandern und in der Naturfreundehütte preiswert und gut Brotzeit machen, im Sommer in einem schönen Biergarten. Vom Grubet aus ist es nur ein kurzer Weg ins Quellgebiet des Silberbrünnleins.




Sonntag, 25. Mai 2014

Da haben wir noch einen anderen Heiligen in Aichach am Oberen Tor - den Hl. Josef, Zimmermann und "Ziehvater" Jesus.

Das Denkmal wurde von der Königlich-Bayrischen-Josefspartei gestiftetet. Also die Partei, in der alle Josef heißen müssen. Neben den in den Statuten enthaltenen Voraussetzungen für die Mitgliedschaft, muss man sicher auch an die Parthenogenese (Jungfernzeugung) glauben, kommt allerdings in der Natur sehr selten vor - z.B. bei Schlupfwespen.

Also, wenn unsere frühreifen Kinder auf die Frage. "War was?" antworten. "Es war nix!" Und dann war doch was - Jungfernzeugung ist wirklich sehr, sehr selten und reicht, um in der katholischen Kirche als Wunder anerkannt zu werden. Das Wunder wäre dann wieder die Voraussetzung, um nach dem Tode, vielleicht in die Reihe der Heiligen aufgenommen zu werden. Da sage einer, dass man  nicht immer noch dazu lernen kann.



Samstag, 24. Mai 2014

Die Kaiserin Sissi hielt sich immer gerne dort auf, wo es schön war - z.B. in Bad Kissingen oder in Meran. Wen wundert es da, dass sie als Kind ihre Ferien im Wittelsbacher Land, im Wasserschloß Unterwittelsbach verbrachte.

Liebe Freunde ausserhalb Bayerns, ein Abstecher ins Wittelsbacher Land lohnt sich - Burgen und Schlößer, mittelalterliche Städte, freundliche Leute, leckere Schmankerln und süffiges Bier. Die Bayern können ruhig auch vorbeischaun. Also nicht einfach auf der Autobahn vorbeibrausen, sich Zeit nehmen und etwas Neues kennenlernen.

Zur Vorbereitung kann man natürlich auch den Homunculus lesen.

http://www.aichach.tv/sendebeitraege/150-sonderausstellung-sisi-fernweh-einer-kaiserin-im-sisi-schloss-.html

Freitag, 23. Mai 2014

Hier fließt das Griesbacherl in die Paar - im Roman "Homunculus - Das tote Mädchen vom Gerberhof" ist es der Stadtbach. Der Gerberhof befand sich, so habe ich mir das vorgestellt, ein paar hundert Meter oberhalb dieser Einmündung.

Das Foto wurde von der Handweberei Peters aus gemacht. Im Sommer schlief ich als Kind mit offenem Fenster und hörte jede Nacht das Plätschern des Baches beim Einströmen in die Paar.


Donnerstag, 22. Mai 2014

Sie werden sich fragen: Was hat der jetzt dauernd mit seinen Heiligen?

Die Erklärung: Im dritten historische Kriminalroman (dem zweiten Nachfolger des Homunculus) geht es unter anderem um Reliquien des Heiligen Sebastian - mehr wird nicht verraten. (Viel mehr weiß ich auch noch nicht - bin selber gespannt).





Der Krimi spielt wieder im Wittelsbacher Land, mit denselben Protagonisten.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Innenraum und Altar der Sebastianskapelle in der Donauwörther Straße - als Kind bin ich jeden Tag auf meinem Schulweg an dem Kirchlein vorbeigelaufen.
 
 

Dienstag, 20. Mai 2014

In der Sebastianskapelle ging im Roman Agnes Ertl, die Frau des Gerbermeisters jeden Tag zum Beten. Die Kapelle wurde erst im Jahr 1484 an dieser Stelle geweiht. Im Jahr 1438 existierte sie dort noch nicht, sondern befand sich in der Nähe der Stadtmauer. Ich nahm mir die Freiheit sie an heutiger Stelle schon früher entstehen zu lassen. Der Hl. Sebastian war seit 1320 Patron der Stadt Aichach und Nothelfer in Pestzeiten.