Samstag, 31. Januar 2015


Fresko am Unteren Tor in Aichach

Das Fresko entstand Mitte des 19. Jahrhunderts und zeigt vermutlich den bayrischen General Johann von Werth, der im 30-jährigen Krieg, am 14. Juni 1634, die Stadt erneut von den Schweden befreite. Er hält der Jungfrau Maria eine Pergamentrolle entgegen, mit der Bitte: "Erlöse uns von allen Plagen". Maria schwebt schützend über der Stadt. Unter dem Fresko hängen drei Kanonenkugeln mit denen die Schweden, unter ihrem General Gustav Horn, die Stadt
vermutlich beschossen.


Freitag, 30. Januar 2015

Münzen aus Aichach

Im Mittelalter besaß die Stadt Aichach für einige Zeit das Recht eigene Münzen zu prägen. Diese stark abgenutzte Münze wurde vermutlich in Aichach geschlagen. Sie scheint auch als Knopf Verwendung gefunden zu haben.


Donnerstag, 29. Januar 2015

Die Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955

Bis heute steht nicht endgültig fest, wo diese für die Geschichte unseres Landes so bedeutsame Schlacht stattgefunden hat - südlich oder westlich von Augsburg. Viele Aspekte sprechen auch für die Gegend nördlich der alten Römerstadt.

Der Badermeister Simon Schenk hat sich im 15. Jahrhundert wahrscheinlich keine Gedanken darüber, die Ungarn, den Heiligen Ullrich und Kaiser Otto den Ersten, gemacht, obwohl sich seine Abenteuer auf diesem geschichtsträchtigen Terrain ereignen, also im Wittelsbacher Land und in Augsburg.

Bei dieser Schlacht standen die Vorfahren der Wittelsbacher, die Grafen von Scheyern übrigens auf Seiten der Ungarn. Bischof Otto von Freising (gest. 1158) schrieb in seiner Geschichtschronik: "Der Anstifter dieser schweren Heimsuchung (des Ungarneinfalls) soll ein bayrischer Graf von Scheyern gewesen sein. Aber er musste seinen Treuebruch büßen: denn da er die Ungarn unbedacht herangeführt und dadurch der Vernichtung preisgegeben hatte, wurde er von ihnen als Verräter getötet. ..... Aus seinem Stamme sind bis heute zahlreiche Gewaltmenschen entsprossen. Aber der Pfalzgraf Otto, des treubrüchigen unbotmäßigen Vaters sehr ähnlicher Sohn, übertrifft alle seine Vorfahren an Bösartigkeit und drangsaliert bis zum heutigen Tage unablässig die Kirche Gottes. So ist seltsamerweise fast die gesamte Nachkommenschaft., ich weiß nicht nach welchem göttlichen Ratschluß, "in verkehrten Sinn dahingegeben", so daß man ihr keinen oder doch nur ganz wenige beiderlei Geschlechts, welches Ranges oder Standes auch immer, findet, die sich nicht in offener Gewalttätigkeit austoben oder völlig verblendet, jedes kirchlichen oder weltlichen Amtes unwürdig, sich dem Diebstahl oder Straßenraub ergeben und ein elendes Bettlerdasein fristen." aus "Die Wittelsbacher im Aichacher Land" von 1980. Dies schrieb der Freisinger Bischof viele Jahre bevor ein anderer Pfalzgraf Otto von Wittelsbach, den Staufferkönig Philipp von Schwaben erschlug. Die Wittelsbacher herrschten 700 Jahre über Bayern.

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Geschichtspfad-zur-Schlacht-auf-dem-Lechfeld-id32632112.html

Mittwoch, 28. Januar 2015

Baderhandwerk im Mittelalter

So stellt sich der Badermeister Simon Schenk seine Aichacher Badestube vor. Seine Frau Barbara und der Pfarrer halten da gar nichts von. Alles bleibt so wie es ist - Zähne ziehen und Haare schneiden. 





Dienstag, 27. Januar 2015

"Donnerkraut - Das Geheimnis des Juden Typsiles"
- der neue Mittelalterkrimi aus dem Wittelsbacher Land.

Drei grausame Morde erschüttern im Jahr 1438 die kleine Stadt Aichach im Wittelsbacher Land. Der Badermeister Simon Schenk macht sich an die Aufklärung des Verbrechens. Als erste Spur entdeckt er geheimnisvolle Zeichen auf einem kleinen Fetzen Papier. Sie führen ihn in die Nachbarstadt Augsburg und auf die Spur eines Buches, in dem der Jude Typsiles, die Rezeptur eines neuartigen Sprengpulvers niedergeschrieben hat.

Also spannend wird es und man erfährt auch wieder eine Menge über Aichach, das Wittelsbacher Land und die alte Römerstadt Augsburg. Die Aichacher Nachrichten haben dem Roman eine ausführliche Buchbesprechuung gewidmet.

http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Dreifachmord-mit-Sprengkraft-id32560112.html?view=print






Sonntag, 25. Januar 2015

Vorstellung des ersten VW Käfers in Aichach

1939 Vorstellung des ersten VW Käfers in Aichach, der damals noch KDF-Wagen hieß

Im Frühjahr 1939 wurde der erste KDF-Wagen (Kraft durch Freude) in Aichach auf dem Platz zwischen Rathaus und Oberem Tor, der zur damaligen Zeit Adolf Hitler Platz hieß, vorgestellt. Das Fahrzeug sollte 999 Reichsmark kosten und mittels eines Plans mit 5 Mark pro Monat angespart werden. Bis 1945 kamen so 268 Millionen Reichsmark zusammen, die aber nie bei Volkswagen ankamen - ein groß angelegter Betrug also. Viele Jahre nach dem Krieg erhielten die Sparer beim Kauf eines Käfers bis zu 600 Mark Rabatt oder eine Entschädigung von 100 DM.





Samstag, 24. Januar 2015

Helmstedter Stadtgespräch

Jetzt wird mein neuer Mittelalterkrimi sogar schon in Zeitungen vorgestellt, von denen ich bisher nicht mal wusste, dass es sie gibt - z.B. im "Helmstedter Stadtgespräch". Ich garantiere Euch, trotz der Überschrift, der Mörder ist nicht der Gärtner.