Mittwoch, 21. Dezember 2016

Heidnische Spuren im Wittelsbacher Land

Wias friaras wor im Wittelsbacher Land!


Der Lehrer J. Deinbeck aus Haunswies entdeckte Spuren der vorchristlichen Zeit in den Namen unserer Region:

„Der über alle Länder verbreitete Baumkult ließ sich nicht ausrotten. Wie z.B. in Altötting, der Hauptmalstätte des Isengaues, die hl. Jungfrau die heidnische Ostara (germanische Frühlingsgöttin) verdrängte, so wurde gewiß auch bei uns germanische oder keltische Kultstätten in christliche umgewandelt. Ist nicht das „Osterholz“ zwischen Blumenthal und Xyger ein solches Denkmal, nachdem doch Ostara schöne Wiesen, Anger und Weiher geweiht und der Namen Blumenthal nachdrücklich darauf hinweist. Meist sind es nur noch Flurnamen, welche solche Erinnerungen wachhalten in Oster- od. Esterwiese, die Osterseen bei Penzberg, Berchtenwiese (Berchtesgaden, Pertisau a. Achensee), Perteaus bei Pöttmes. Weil aber auch Berchta oder Berta Frau Holle geheißen wurde, deken wir auch an den Hollerbusch und den Hollenbach, der oben noch schön ist (Schönbach), im Unterlauf aber vermooste (der Hof in diesem Moos ist Motzenhofen).“


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